Duisburg versorgen. Duisburg voranbringen.

Die Unternehmen der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) investieren weiterhin massiv in die Modernisierung und den Ausbau der Versorgungsinfrastruktur in Duisburg, um die Energie-, Wärme- und Verkehrswende weiter voranzutreiben. Die Reduktion von klimaschädlichen Emissionen bei der Erzeugung von Strom und Wärme sowie im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) steht dabei ebenso im Fokus wie der massive Ausbau der Stromnetze, um allen Menschen und Unternehmen in Duisburg zu ermöglichen, die Energiewende in den eigenen vier Wänden mit Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Elektromobilität umzusetzen. Zugleich hat der DVV-Konzern erneut ein stabiles Geschäftsjahr absolviert. Die mehr als 30 Konzerngesellschaften haben im Jahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von 3,8 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Interview: Das Wichtigste aus dem Geschäftsjahr 2025

„2025 haben wir unsere Ziele erreicht und zum Teil übererfüllt. Es war ein gutes Geschäftsjahr.”

Marcus Vunic, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung

 

2025 haben die Unternehmen der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ein gutes Geschäftsjahr absolviert. Konzernchef Marcus Vunic erklärt im Interview, welche Meilensteine der Konzern erreicht hat und welche Herausforderungen in den kommenden Jahren zu bewältigen sein werden. Vor allem Energie- und Verkehrswende stehen im Fokus zahlreicher Projekte. Um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen, sind vor allem bestandskräftige, verlässliche politische Rahmenbedingungen erforderlich. Ein weiterer Ausbau des ÖPNV wird nur mit massiver Unterstützung der öffentlichen Hand möglich sein.

Kennzahlen zum Geschäftsjahr 2025 bei der DVV

3,8 Mrd. €

Umsatz DVV-Konzern

36,8 Mio. €

Ergebnis DVV-Konzern

-24,2 Mio. €

Ergebnis Holding DVV mbH

216,6 Mio. €

Investitionen DVV-Konzern

Gut für Duisburg: So bringt die DVV die Stadt wirtschaftlich voran

Für das Recht, die Versorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser) zu verlegen und zu betreiben, haben die Netze Duisburg und die Stadtwerke Duisburg im Jahr 2025 eine Konzessionsabgabe in Höhe von 34,2 Millionen Euro an die Stadt Duisburg gezahlt.

Alle Unternehmen im DVV-Konzern sind gesellschaftsrechtlich aufgestellt wie tausende Unternehmen in der Privatwirtschaft auch. Und genau wie diese Unternehmen führen auch die DVV-Gesellschaften Gewerbesteuer an die Stadt ab. Im Jahr 2025 waren das rund 5,5 Millionen Euro.

216,6 Millionen Euro haben die Unternehmen des DVV-Konzerns in die Versorgungs- und Verkehrsinfrastruktur in Duisburg investiert. Rund 42,8 Millionen Euro entfielen hierbei auf die DVG. Mehr als 140,0 Millionen flossen in die Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung.

Durch die Holding-Struktur im DVV-Konzern, zu dem auch die Stadtwerke Duisburg AG und die DVG gehören, ergeben sich für die Stadt Kostenvorteile: Verluste aus dem ÖPNV werden mit Gewinnen anderer Geschäftsfelder verrechnet. Durch diesen steuerlichen Querverbund wurden in 2025 rund 30,4 Millionen Euro Steuerersparnisse erzielt.

Die Unternehmen des DVV-Konzerns vergeben jedes Jahr tausende Aufträge an andere Unternehmen. So wurden Aufträge im Wert von rund 94 Millionen Euro an Lieferanten und Dienstleister aus Duisburg erteilt. Auch Unternehmen aus den Nachbarkommunen profitierten im Jahr 2025 von Aufträgen der DVV. Volumen: noch einmal 132 Millionen Euro.

Gut für Duisburg in Zahlen

34,2 Mio. €


Konzessionsabgabe

30,4 Mio. €


Entlastung durch Querverbund

5,5 Mio. €

 
Gewerbesteuer

226 Mio. €


Vergebene Aufträge an Dienstleister

Highspeed-Internet für Duisburg

Die Duisburg CityCom (DCC) baut ihr Glasfasernetz in der Stadt konsequent aus und hat dabei auch im Jahr 2025 wieder erhebliche Fortschritte gemacht. Fast 25.000 Haushalte in Duisburg kann die DCC inzwischen mit Hochgeschwindigkeits-Internet versorgen. 6.000 Wohneinheiten sind im Jahr 2025 hinzugekommen. Allein im vergangenen Jahr kamen rund 40 Kilometer Netz hinzu. Damit betreibt der kommunale IT-Dienstleister nun schon rund 290 Kilometer Glasfasernetz in der Stadt. Auch im Jahr 2026 treibt die DCC den Ausbau des Glasfasernetzes weiter intensiv voran und wird weitere 50 Kilometer Glasfasernetz hinzuzubauen. Damit können 7.500 weitere Haushalte mit Hochgeschwindigkeits-Internet versorgt werden. Mehr über die DCC

Glasfaserausbau in Zahlen

290 km

Glasfasernetz in der Stadt

40 km

Ausbau in 2025

25.000

angeschlossene Haushalte

50 km

geplanter Ausbau in 2026

Interview: Millioneninvestitionen in die Infrastruktur

„Wir haben viele Energiewende-Projekte umgesetzt und weitere in der Pipeline.”

Andreas Gutschek, Geschäftsführer Infrastruktur und Strategie

 

Energie- Wärme- und Verkehrswende sind die zentralen Themen bei der Infrastruktur-Planung im DVV-Konzern. Der zuständige Geschäftsführer Andreas Gutschek erklärt im Interview, welche Meilensteine 2025 erreicht wurden und welche Projekte in den kommenden Jahren angegangen werden. Der Umbau des Energieparks Wanheim und die Erkundung der Tiefengeothermie bestimmen den Versorgungsbereich. In der Mobilität liegt der Fokus weiterhin auf der vollumfänglichen Modernisierung der Bus- und Bahnflotte. 

Beschäftigte und Auszubildende

4.688

Mitarbeitende

112

Auszubildende

Downloads zur DVV

GuV DVV mbH

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Bilanz DVV-Konzern

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Pressemitteilung

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Bilanz DVV mbH

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Bericht des DVV-Aufsichtsrates

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Kennzahlenübersicht

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GuV DVV-Konzern

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Beteiligungsschema

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Stadtwerke Duisburg AG mit stabilem Geschäftsjahr

Die Stadtwerke Duisburg treiben die Dekarbonisierung ihrer Erzeugung mit großen Schritten voran. Bis zum Jahr 2035 sollen Strom und Fernwärme für Duisburg vollständig CO2-neutral erzeugt werden. Im Jahr 2025 haben die Stadtwerke mit der Inbetriebnahme der hochmodernen innovativen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage an der Kläranlage in Duisburg-Huckingen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Außerdem hat das Unternehmen die Pläne für die Modernisierung des Energieparks Wanheim präsentiert, wo Flusswärmepumpen, Elektrokessel und wasserstofffähige Blockheizkraftwerke die Leistung eines Gaskraftwerksblocks in den kommenden Jahren ersetzen werden. Zudem arbeiten die Stadtwerke intensiv daran, die möglichen Potenziale der Nutzung von Tiefengeothermie weiter zu erschließen und erhält für eine Erkundungsbohrung in den kommenden Jahren mehr als 7 Millionen Euro Fördergelder vom Land NRW.

Mit Umsatzerlösen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro und einem Gewinn (EAT) von 96 Millionen Euro haben die Stadtwerke Duisburg nach dem außerordentlichen Rekordjahr 2024 erneut ein stabiles Geschäftsjahr absolviert. 

Kennzahlen zum Geschäftsjahr der Stadtwerke Duisburg AG

3,4 Mrd. €

Umsatz der Stadtwerke Duisburg

96 Mio. €

Ergebnis der Stadtwerke Duisburg

437

Mitarbeitende der Stadtwerke Duisburg

Duisburg versorgt

1,9 Mrd. kWh

Stromabsatz

3,5 Mrd. kWh

Gasabsatz

29,4 Mio. m3

Wasserabsatz

798,6 Mio. kWh

Fernwärmeabsatz

Der Netzausbau: die Basis für die Energiewende

Die Stadtwerke-Tochter Netze Duisburg GmbH investiert jedes Jahr Millionen Euro in den Ausbau und die Instandhaltung der Energienetze in Duisburg, damit rund 500.000 Menschen in Duisburg jederzeit sicher versorgt sind. Auch im Jahr 2025 hat der lokale Verteilnetzbetreiber wieder enorme Anstrengungen unternommen, um die Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmenetze auszubauen und dabei insgesamt rund 90 Millionen Euro investiert. 

Vor allem im Bereich der Stromversorgung sind in den kommenden Jahren erhebliche weitere Investitionen erforderlich, um das Netz für die zukünftigen Anforderungen fit zu machen. Allein im vergangenen Jahr haben die Netze Duisburg deshalb in dieser Versorgungssparte in 165 Baumaßnahmen rund 50 Kilometer Kabel in die Erde gebracht. Dafür wurden fast 48 Millionen Euro investiert.

In den kommenden Jahren wird diese Investitionssumme weiter anwachsen, denn bis zum Jahr 2035 müssen die Netze Duisburg fast die Hälfte des bestehenden Stromnetzes noch einmal bauen bzw. modernisieren. Das sind insgesamt rund 2500 Kilometer an neuen Stromleitungen. Nur damit kann der wachsende Bedarf für Wärmepumpen, Elektromobilität und für Industrie und Gewerbe bedient werden. Zum Vergleich: Die Länge aller Duisburger Gemeindestraßen umfasst rund 1.900 Kilometer. Das bedeutet rechnerisch, dass auf jedem Meter Straße in Duisburg mindestens ein neues Stromkabel verlegt werden muss.

Unsere Versorgungsnetze

5.038 km

Stromleitungsnetz

1.757 km

Gasleitungsnetz

2.206 km

Wasserleitungsnetz

355 km

Fernwärmenetz

500 Ladepunkte für Duisburg

Die Mobilitätswende der Duisburgerinnen und Duisburger unterstützen die Stadtwerke Duisburg seit Jahren mit einem ganz besonderen Projekt: Der lokale Energiedienstleister baut ein Netz von insgesamt 500 öffentlichen Ladepunkten in der Stadt auf und wird dieses Ziel im Jahr 2026 erreichen. Zum 31. Dezember 2025 betrieben die Stadtwerke Duisburg insgesamt 460 Ladepunkte an 184 Standorten in der Stadt. Damit sind sie der größte Anbieter öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Stadt.

222 Ladepunkte an 90 Standorten kamen allein im Jahr 2025 neu hinzu – mehr in einem Jahr als je zuvor. 24 dieser neuen Ladepunkte sind mit einer sogenannten Schnellladefunktion mit einer Ladeleistung von 49 kW bis 150 kW ausgestattet. Gleichzeitig steigt die abgegebene Menge Ladestrom weiterhin massiv an. Im Jahr 2025 wurden an den Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg rund 2,5 Mio. kWh Strom „getankt”.

Mehr zu Elektromobilität für Privatkunden

Mehr zu Elektromobilität für Gewerbekunden

Elektromobilität im Aufwind

2,5 Mio.

geladene kWh in 2025 (+73,3 %)

132.353

Ladevorgänge (+66,9 %)

24.810

Schnellladevorgänge (+164 %)

107.543

Normalladevorgänge (+53,9 %)

Stadtwerke-Solaratlas: Photovoltaik-Ausbau in Duisburg geht rasant voran

Die Stadtwerke Duisburg haben 2025 die zweite Auflage ihres Solaratlas veröffentlicht. Die Auswertung des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur belegt den anhaltenden Ausbau der Solarenergie in Duisburg: Ende 2025 waren insgesamt 11.561 Photovoltaikanlagen in Betrieb. Allein im vergangenen Jahr kamen 2.917 Anlagen hinzu, darunter 1.596 Balkonkraftwerke. Deren Bestand wuchs um 62 Prozent. Parallel dazu stieg die Zahl der Batteriespeicher deutlich: Mehr als 1.700 neue Speicher wurden 2025 registriert.

Der Solaratlas betrachtet auch die Entwicklung in den einzelnen Stadtteilen. Besonders hohe Zuwächse verzeichneten Wedau/Bissingheim mit 55 Prozent und Mittelmeiderich mit 54 Prozent. In allen Duisburger Stadtteilen lagen die Wachstumsraten im zweistelligen Bereich.

Die höchste installierte Leistung entfällt weiterhin auf Bergheim mit knapp 1.400 Anlagen und 12.800 Kilowatt peak (kWp). Stadtweit summiert sich die installierte Leistung auf 114.400 kWp, davon wurden 26.600 kWp allein 2025 neu errichtet. Die Zahlen verdeutlichen das große Potenzial der Solarenergie im urbanen Raum.

Zum Solaratlas (PDF, nicht barrierefrei)

 

Kennzahlen Solaratlas

2.917

neue PV-Anlagen in 2025

4.124

Balkonkraftwerke in Duisburg

5.274

Batteriespeicher in Betrieb

37,74 Mio. kWh

Einspeisung PV-Strom ins Netz

Wie die Stadtwerke aus Abwasser Wärme machen

Die Stadtwerke Duisburg arbeiten intensiv an der Modernisierung ihres Erzeugungsparks, um immer weniger Emissionen bei der Erzeugung von Wärme und Strom zu produzieren. Im vergangenen Jahr ist dafür eine ganz neue Anlage in Betrieb gegangen. An der Kläranlage der Wirtschaftsbetriebe in Huckingen haben die Stadtwerke eine sogenannte innovative Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (iKWK-Anlage) errichtet. Mit Hilfe von Wärmepumpen wird die Restwärme aus dem bereits geklärten Abwasser entzogen und für die Fernwärmeversorgung nutzbar gemacht. Auf diese Weise wird ohnehin verfügbare Wärme effizient genutzt, um die Wärmewende in Duisburg einen weiteren, wichtigen Schritt voranzubringen.

Downloads zur Stadtwerke Duisburg AG

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Bericht des Aufsichtsrates

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Das Jahr 2025 bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Stadt Duisburg haben das ÖPNV-Angebot an Rhein und Ruhr auch im Jahr 2025 noch einmal ausgebaut. Entsprechend ist die Verkehrsleistung im Vergleich zum Vorjahr um rund eine Million Kilometer auf 14,8 Millionen Kilometer, die die Busse und Bahnen der DVG im Jahr 2025 für die Fahrgäste zurückgelegt haben, angewachsen. Die Mehrleistung ist durch zusätzliche Fahrten vor allem durch die Umsetzung der Bezirkskonzepte Mitte und Süd entstanden. Gleichzeitig ist die Zahl der Fahrgäste um rund 200.000 auf 50 Millionen Menschen angewachsen. Mehr Leistung bedeutet aber zugleich auch steigende Kosten, die nicht allein durch den Verkauf von Tickets aufgefangen werden können. Der Jahresfehlbetrag der DVG ist daher auf 86,1 Millionen Euro angewachsen.

13 Millionen Euro für die Mobilitäts-Infrastruktur

Die DVG arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren wurde durch den Ausbau barrierefreier Haltestellen, die Modernisierung von Gleisen, Fahrtreppen und Fahrleitungen sowie den Neubau von Haltestellen bereits viel erreicht.

Im Jahr 2025 hat die DVG über 13 Millionen Euro in neue Haltestellen, Gleise, Fahrtreppen und Fahrleitungen investiert. Insgesamt hat die DVG rund 2,1 Kilometer Gleise und 2,7 Kilometer Fahrleitung erneuert. Neben großen Gleisbaumaßnahmen wie den Arbeiten an der Haltestelle „Bronkhorststraße“ in Meiderich, wurden zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen an Gleisen durchgeführt – unter anderem zwischen den Haltestellen „Landesarchiv NRW“ und „Obermarxloh Schleife“. Fahrleitungen wurden beispielsweise auf der Linie 903 zwischen den Haltestellen „Landschaftspark Nord“ und „Hamborn Feuerwache“ erneuert. Die DVG investierte gemeinsam mit der Stadt Duisburg rund 6,6 Millionen Euro in den Gleisbau und etwa 2,3 Millionen Euro in die Modernisierung von Fahrleitungen.

Auch der Ausbau barrierefreier Haltestellen ging voran. So wurden im Jahr 2025 die Haltestellen „Neanderstraße“, „Bronkhorststraße“, „Laar Kirche“, „Stockumer Straße“ und „Brauerei“ barrierefrei ausgebaut. Außerdem wurde an der Haltestelle „Karl-Jarres-Straße“ eine Busschleuse eingerichtet. DVG und Stadt investierten über zwei Millionen Euro in die Maßnahmen. Teile davon wurden durch das Land NRW gefördert. Auch die Modernisierung der Fahrtreppen schritt weiter voran. Im Jahr 2025 hat die DVG zwei Fahrtreppen an den Haltestellen „Steinsche Gasse“ und „Duisburg Hauptbahnhof“ erneuert. DVG und Stadt Duisburg haben damit fast 2 Millionen Euro in die wichtigen Infrastrukturmaßnahmen investiert, ein Teil davon wurde vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gefördert.

Mehr Wissenwertes über die DVG

 

Die DVG in Zahlen

183,8 Mio. €

Ausgaben ÖPNV

66 Mio. €

Umsatz

50 Mio.

Fahrgäste

875

Beschäftigte

Neue Bahnen sorgen für mehr Komfort und Zuverlässigkeit

 

Die DVG arbeitet neben der Modernisierung der Busflotte weiterhin intensiv an der Erneuerung der Bahnflotte. Wer in Duisburg mit dem ÖPNV unterwegs ist, sieht mittlerweile wesentlich mehr neue als alte Straßenbahnen auf den Linien 901 und 903 im Einsatz. Die DVG arbeitet gemeinsam mit dem Hersteller Alstom an einer schnellen Auslieferung der neuen Bahnen vom Typ GT8ND. Zwölf weitere Neufahrzeuge sind im Geschäftsjahr 2025 am Betriebshof Grunewald eingetroffen. Damit waren zum Ende des Jahres 36 neue Straßenbahnen in Duisburg. Das macht sich bemerkbar: Der Fahrplan ist für die Fahrgäste wieder wesentlich zuverlässiger geworden.

Bis zum Jahr 2027 sollen alle 56 neuen Straßenbahnen in Duisburg angekommen sein. Die neuen Fahrzeuge stehen für mehr Komfort sowie Sicherheit und sind ein weiterer wichtiger Schritt zu einer modernen und zukunftsfähigen Mobilität in Duisburg. Die DVG investiert rund 135 Millionen Euro in ihre neue Niederflur-Flotte.

Parallel dazu haben DVG und Rheinbahn neue Hochflurbahnen vom Typ GT6ND bestellt. Die DVG wird die Fahrzeuge auf der gemeinsamen Linie U79 einsetzen. Im Jahr 2025 hat der Hersteller Siemens mit der Produktion der ersten Vorserienfahrzeuge der Rheinbahn begonnen. Die beiden Vorserienfahrzeuge der DVG folgen im Anschluss.

Mehr zum Thema Straßenbahnen

 

Auf Duisburgs Schienen

68

Straßen- & Stadtbahnen

53,3 km

Bahnnetz

4,4 Mio. km

gefahrene Strecke Bahnen

133

Haltestellen im Bahnnetz

80 Wasserstoffbusse für Duisburg

Gemeinsam mit der Stadt Duisburg modernisiert die DVG ihre Infrastruktur, damit der Nahverkehr in Zukunft klimafreundlicher und leiser unterwegs ist. Die Umstellung der Busflotte auf klimafreundliche Fahrzeuge und deren Beschaffung stand deshalb im Geschäftsjahr 2025 weiter im Fokus. Das Ziel besteht darin, bis Anfang der 2030er Jahre die komplette Flotte auf alternative Antriebe umzustellen.

Nach dem Ratsbeschluss im November 2022 wurden 25 Wasserstoffbusse inklusive Tankstellen- und Werkstattinfrastruktur bestellt. 11 Solobusse vom Typ Solaris Urbino 12 hydrogen sind seit März 2025 im Einsatz und 14 Gelenkbusse vom Typ Solaris Urbino 18 hydrogen folgten im August 2025. Für diese Fahrzeuge investiert die DVG rund 20,5 Millionen Euro. Der VRR unterstützt das Projekt mit rund 6,8 Millionen Euro. Mit diesen Fahrzeugen baut die DVG den Anteil emissionsfreier Busse weiter aus und leistet einen Beitrag zu einer klimafreundlichen Zukunft in Duisburg. Sie fahren lokal emissionsfrei und leise. Das sorgt für bessere Luft und weniger Lärm. Fahrgäste und Fahrpersonal profitieren von einer komfortablen Ausstattung mit Klimatisierung, großzügigen Sondernutzungsflächen und modernen Assistenzsystemen.

Ein weiterer großer Schritt ist die Beschaffung von 55 zusätzlichen Brennstoffzellenbussen. Dafür gibt es Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr in Höhe von 14.851.200 Euro. Geplant sind 26 Standardbusse und 29 Gelenkbusse. Die Auslieferung erfolgt in drei Etappen bis Ende 2028. Insgesamt investieren Stadt und DVG rund 47 Millionen Euro.

Mehr zum Thema Busse 

 

Auf Duisburgs Straßen

119

eigene Busse

544,4 km

Busnetz

10,4 Mio. km

gefahrene Strecke Busse

670

Haltestellen im Busnetz

Downloads zur DVG

Gewinn- und Verlustrechnung DVG

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Pressemitteilung

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Bilanz DVG

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Kennzahlenübersicht

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Bericht des DVG-Aufsichtsrates

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